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Testamentsvollstreckung · 2026-01-14 · 6 Minuten

Reisepass und Führerschein geben Sie bei der Gemeinde ab

Einen Reisepass und einen Führerschein des Verstorbenen geben Sie bei der Gemeinde ab. Sie sind kein Andenken in einer Schublade und sie sind kein Ausweis, den ein Hinterbliebener noch eben benutzt. Nicht für eine Fahrt, nicht an einem Schalter und nicht, um ein Konto zu bestätigen. In der Akte notieren Sie, welches Dokument abgegeben wurde, bei welcher Gemeinde und an welchem Datum. Notieren Sie auch, ob die Gemeinde einen Nachweis der Abgabe gegeben hat. Dieser Nachweis ist die Quelle, nicht die Erinnerung, dass jemand das Dokument mitgenommen hat. Andere Dokumente, wie eine Identitätskarte (identiteitskaart), behandeln Sie auf dieselbe Weise, wenn sie dem Verstorbenen gehören. Fragen Sie am Schalter, was abgegeben werden muss, und geben Sie das ab.

Bis zur Abgabe liegen die Dokumente an einem Ort, der nicht als gebrauchsfertig behandelt wird. Nicht in einer Geldbörse, die noch mitgeht, und nicht in einem Ordner, den ein Erbe zu einem Termin mitnimmt. Schreiben Sie in die Aufgabe, wer sie wegbringt und zu welchem Schalter. Danach schreiben Sie das Datum und den Nachweis. Ist ein Dokument verschollen, notieren Sie, dass es verschollen ist, und fragen Sie die Gemeinde, was sie davon hören will. Sie füllen eine Vermisstenanzeige nicht mit einer Geschichte, dass es schon irgendwo liegen wird, und Sie benutzen ein später gefundenes Dokument trotzdem nicht. Die Aufgabe bleibt offen bis zur Abgabe oder bis die Antwort über ein verschollenes Dokument festgehalten ist.

Ein Führerschein ist kein Beweis für ein Auto im Nachlass, und ein Reisepass ist kein Beweis für eine Reiseversicherung. Halten Sie diese Papiere bei den Dokumenten, die zurück müssen, nicht bei den Aktiva. Das Auto, wenn es eines gibt, hat eine eigene Zeile mit einer Quelle für den Wert. Dieser Text geht nur über die Abgabe des Dokuments. Ervazo bewahrt den Nachweis der Abgabe und, wenn Sie der Gemeinde geschrieben haben, den Brief und die Antwort. Es versendet sie nicht. Setzen Sie keinen Scan in eine Schicht, die Erben als einen brauchbaren Ausweis lesen können. Der Scan, wenn Sie einen für das Archiv machen, gehört zu den internen Stücken mit dem Vermerk, dass das Dokument abgegeben wurde und nicht benutzt werden darf.

Reisepass und Führerschein gehen an die Gemeinde, nicht in eine Erinnerungsschachtel und nicht in eine Gebrauchssituation. Die Akte vermerkt, dass sie abgegeben wurden, mit Datum und Nachweis. Ohne diesen Nachweis ist die Aufgabe nicht erledigt. Ein Dokument, das noch nicht abgegeben wurde, bleibt auf der Aufgabenliste, bis die Gemeinde den Empfang bestätigt hat. Dies ist keine Rechtsberatung. Welche Dokumente der Schalter zurück will und ob die Abgabe so stimmt, bestätigt die Gemeinde. Ob ein Fahrzeug oder ein anderes Gut in den Nachlass gehört, ist eine andere Frage. Die bestätigt der Notar oder die Quelle dieses Gutes, nicht der abgegebene Führerschein.