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Kanzlei · 2026-03-30 · 6 Minuten

Keinen Erbteil nennen, bevor die Zahlen feststehen

Nennen Sie einem Erben keinen Teil und keinen Betrag, solange die Schulden und die Werte am Todestag nicht da sind. Ein Haus ohne Quelle, ein Konto ohne Auszug und eine Schuld, die nur genannt wurde, machen jede Teilung verfrüht. Sagen Sie in diesem Gespräch, was schon feststeht und was noch offen ist. Nennen Sie die fehlenden Stücke beim Namen. Ein Kontoauszug am Todestag, eine Angabe der Hypothek, eine Liste offener Rechnungen. Wer einen Teil nennt, bevor diese Stücke da sind, lässt einen Zwischenstand wie ein Ergebnis klingen. Der Erbe behält die Zahl. Die Akte hat dann ein Versprechen, das der Nachlass noch nicht tragen kann.

Schulden gehören in denselben Atemzug wie die Besitztümer. Ein Saldo ohne die Hypothek, die Bestattungsrechnung oder ein privatschriftliches Darlehen ist kein Erbteil. Auch der Stichtag muss stimmen. Der Wert am Todestag ist nicht der Saldo von heute, nachdem Rechnungen bezahlt wurden. Halten Sie beides auseinander, wenn jemand fragt, was er bekommt. Sagen Sie, dass der aktuelle Stand ein Kassenbild ist und dass die Teilung auf dem Todestag beruht. Fehlt eines von beiden, bleibt die Antwort: dieser Posten ist offen. Ein runder Betrag, um das Gespräch zu füllen, kommt weder in den Mund noch in einen Brief. Schweigen über einen offenen Posten ist sauberer als eine Zahl.

Schreiben Sie die offenen Posten auf eine Liste, die Sie vorlesen können. Je Zeile: was fehlt, wer es anfordert, und dass der Betrag leer bleibt. Diese Liste ist die Antwort an den Erben, keine Schätzung. Setzen Sie die Liste nicht ins Portal, als wäre sie eine Teilung. Die Schicht Beträge bleibt aus, bis die Zahlen eine Quelle haben. Mitarbeiter sehen die offenen Zeilen am Arbeitsplatz, einschließlich einer internen Notiz, wenn Zweifel an einer Schuld besteht. Dieser Zweifel geht nicht nach außen. Wenn ein Erbe drängt, wiederholen Sie die offenen Punkte. Sie füllen die Lücke nicht mit einem Teil, der angenehm klingt und später berichtigt werden muss.

Ervazo bewahrt die offenen Posten und die leeren Beträge neben den Stücken, die schon eine Quelle haben. Ervazo hält fest und rechnet wie ein Arbeitsblatt. Eine Summe auf diesem Arbeitsblatt ist nur die Addition dessen, was Sie eingegeben haben, kein zugesagter Erbteil. Das ist keine Beratung. Es reicht nichts ein und es zahlt nichts. Das Programm füllt ein leeres Feld nicht mit einer Annahme und teilt keinen Betrag über das Portal, solange diese Schicht aus ist. Was Sie einem Erben sagen dürfen, bleibt die Liste der offenen Posten. Das Arbeitsblatt rechnet nicht weiter als die Quellen. Ein Versprechen gehört nicht auf den Bildschirm und nicht in den Brief.