Steuer · 2026-07-24 · 6 Minuten
Die Wohnung in der Erklärung
Die Erbschaftsteuererklärung verlangt für die Wohnung einen Wert und eine Quelle. Eine Adresse allein genügt nicht, und ein Betrag ohne Herkunft ebenso wenig. Die Quelle kann ein WOZ-Bescheid sein, ein Brief eines Maklers oder eine andere Aufstellung, die Sie wirklich in Händen haben. Schreiben Sie beim Wert, welche Quelle es ist und von welchem Datum diese Quelle ist. Der Stichtag des Nachlasses bleibt das Sterbedatum. Ein Bescheid aus einem anderen Jahr darf nicht stillschweigend als Wert an diesem Sterbedatum gelten. Setzen Sie das Jahr des Bescheids dazu, damit später sichtbar ist, dass Quelle und Stichtag nicht von selbst zusammenfallen.
Der WOZ-Wert ist nicht automatisch der Wert, den der Belastingdienst für die Wohnung in der Erklärung will. Er ist eine Quelle, die Sie nennen können, kein Knopf, der die richtige Zahl liefert. Der Belastingdienst hat einen eigenen Hinweis für die Wohnung. Diesen Hinweis befolgen Sie. Dieser Text füllt ihn nicht mit einem Prozentsatz des WOZ-Werts. Ein leeres Feld mit dem Text, dass der Hinweis noch angewendet werden muss, ist besser als ein selbst erdachter Teil des WOZ-Werts. Bewahren Sie den Bescheid bei der Wohnungszeile. Nennt ein Makler später einen anderen Wert, ersetzen Sie den Betrag und bewahren die alte Quelle.
Die Wohnungszeile in der Akte nennt die Adresse, den Wert, die Quelle und das Datum dieser Quelle. Besteht eine Hypothek, gehört sie zu den Schulden, nicht versteckt im Wohnungswert. Der Nettowert ist ein Ergebnis, keine Quelle. Ist die Wohnung gemietet, ist sie kein Aktivposten des Nachlasses, es sei denn, Sie können selbst ein Recht mit einem Wert benennen. Eine Pflegeadresse folgt derselben Linie: kein erfundener Erlös. Schreiben Sie in diesem Fall, dass keine eigene Wohnung im Nachlass ist, mit der Quelle dieser Feststellung. Die Erklärung und die Teilung verwenden die Zeile, wie sie in der Akte steht.
Ervazo übernimmt den Wert, den Sie auf die Wohnungszeile setzen. Das Programm holt keinen WOZ-Wert und wendet keine Formel an. Die Indikation der Erbschaftsteuer nutzt diesen Wert zusammen mit dem übrigen Nachlass am Sterbedatum und der Tabelle von 2026. Ein falscher Wohnungswert verschiebt also die Indikation und die Teilung zugleich. Setzen Sie die Quelle dazu, bevor Sie den Betrag im Portal teilen. Ein Erbe, der nur eine Zahl sieht, kann nicht sehen, ob es ein WOZ-Bescheid oder eine Aufstellung eines Maklers ist. Die Erklärung selbst erstellen Sie außerhalb der Software, mit dem Hinweis des Belastingdienstes neben den Unterlagen.
Für die Wohnung in der Erklärung brauchen Sie einen Wert und eine Quelle. Der WOZ-Wert ist eine mögliche Quelle, nicht automatisch der Betrag, den der Belastingdienst verlangt. Befolgen Sie den Hinweis des Belastingdienstes und erfinden Sie keinen Prozentsatz des WOZ-Werts. Dieser Text kennt diesen Hinweis nicht in einer Form, die sich in eine Rechnung setzen ließe, und nennt keinen Anteil und keinen Faktor. Die Tabelle von 2026 sagt nichts über den Wert eines Hauses. Dies ist keine Rechtsberatung und keine Steuerberatung. Welcher Wert in dieser Akte in die Erklärung gehört, bestimmen Sie anhand des Hinweises und der Unterlagen, oder mit einem Berater, der die Wohnung kennt.