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Wohnung · 2026-03-25 · 6 Minuten

Der VvE-Beitrag hört mit dem Tod nicht auf

Eine Wohnung in einer vereniging van eigenaars (VvE) bleibt an die VvE gebunden, wenn der Eigentümer stirbt. Der Beitrag läuft weiter. Die Wohnung wird nicht frei von der VvE, weil der Name auf der Urkunde weggefallen ist. In der Akte stehen die Adresse, der Name der VvE und ob es einen Verwalter gibt. Der Beitrag ist eine Last mit einer Quelle, kein Betrag, den Sie aus einer alten Rechnung fortschreiben, ohne zu fragen, ob sie noch stimmt. Fragen Sie die VvE nach dem Saldo am Todestag, nach einem etwaigen Rückstand und nach einem Beschluss über den Reservefonds, wenn es einen gibt. Drei Antworten, drei Felder.

Ein Rückstand ist eine Schuld des Nachlasses, soweit er am Todestag bestand und die Auskunft ihn nennt. Einen Beitrag, der nach dem Todestag fällig wird, halten Sie getrennt, mit dem Zeitraum dabei, damit der Stichtag nicht verschoben wird. Der Reservefonds ist kein Sparschwein, das Sie an die Erben überweisen, weil der Eigentümer verstorben ist. Fragen Sie, ob ein Beschluss über diesen Fonds vorliegt, und bewahren Sie den Beschluss oder die Mitteilung, dass es keinen gibt. Erfinden Sie keinen Anteil am Fonds und keine Auszahlung. Die VvE-Zeile nennt, was die Vereinigung schreibt, nicht, was ein Familienmitglied in der Kasse vermutet. Bis dieser Brief da ist, bleibt der Posten offen.

Schreiben Sie der VvE oder dem Verwalter, wenn der die Verwaltung führt. Fragen Sie in demselben Brief nach Saldo, Rückstand und dem Beschluss über den Reservefonds, damit Sie nicht dreimal dieselbe Adresse suchen. Nennen Sie den Todestag und die Adresse der Wohnung. Bitten Sie nicht um Erlass und bieten Sie keine Regelung an, bevor die Auskunft eingegangen ist. Ervazo bewahrt den Brief und die Antwort. Es versendet sie nicht. Setzen Sie die Aufgabe bei der Person, die den Brief versendet, und eine zweite Aufgabe, die drei Antworten auf die richtige Zeile zu setzen. Eine Antwort, die nur einen Jahresabschluss mitschickt, ist noch kein Saldo am Todestag. Fragen Sie dann nach, und bewahren Sie auch diesen zweiten Brief.

Der Beitrag, der Rückstand und der Reservefonds bleiben sichtbar, solange die Wohnung im Nachlass sitzt. Eine Wohnung wird gegenüber der VvE nicht schuldenfrei durch den Tod allein. Ein späterer Verkauf oder eine spätere Übertragung macht die Frage nach dem Stand am Todestag nicht überflüssig. Dieser Stand ist der Stichtag des Nachlasses. Was danach läuft, notieren Sie als Fortsetzung, mit einem eigenen Zeitraum. Dies ist keine Rechtsberatung. Saldo, Rückstand und einen Beschluss über den Reservefonds bestätigt die VvE oder ihr Verwalter. Ob diese Posten so in den Nachlass gehören, bestätigt der Notar, wenn die Urkunde oder die Teilung dazu Anlass gibt.